Montag, 29. September 2008

**Midsemester-Break Tag 05**


tag fünf unserer reise startete etwas stressig. wir dachten, dass wir umsonst auf dem campingplatz pennen durften, jedoch entdeckte pauleee ein schild, das etwas anderes sagte. wir schlichen uns also verbotenerweise davon und wollten nur raus aus dem kaff, jedoch fuhren wir erstmal ne halbe stunde zur nächsten stadt!! ohne kaffee!! wir konnten nirgends anhalten da es nirgends etwas zum anhalten hab. überall nur einfahrten zu bauernhöfen und riesige felder.
in dunkeld fanden wir dann eine öffentliche toilette und kaffee, juhuuu**
nach einer katzenwäsche gings dann in die grampians. die grampians sind ein gebirge und schücken sich mit wunderschönen wasserfällen, fantastischen aussichten und unzähligen wanderwegen.
halls gap ist das herz der grampians und auch unser nächstes ziel. nach tanken und wieder einmal einem besuch im infocenter, fuhren wir zu diversen lookouts und wasserfällen. echt ein traum für wanderwillige, jedoch nicht für die jo**
war sehr anstrengend aber wunderschön.














So sieht Regen aus (ganz hinten)

Mackenzie Waterfalls









Silverband Waterfalls






abends übernachteten wir am lake bellfield, einem stausee in halls gap, auf einem campingplatz. wir kochten und quatschten und entdeckten sogar ein känguru, das abends dort rumhüpfte. nach einer dusche fiel ich dann total fertig zu bett, puhhh**




**Midsemester-Break Tag 04**

Echter Koaaaaala im Baum

tag vier war mit abstand der krasseste, zumindest für mich. vom regen geweckt, alles zusammengepackt und klitschnass auf den weg richtung port campbell nationalpark (die 12 apostel). zuvor verfuhren wir uns wieder und landeten auf einer holzbrücke, die über den see veläuft. und da in australien alles unglaublich schlecht ausgeschildert ist, weiß man nie wo man lang soll und wo nicht. ich dachte echt, dass wir mit unserem jucy in den see krachen, es ging jedoch alles gut. leider gings nach der brücke nicht weiter und unsere ganze karawane musste wieder über die brücke. es ging jedoch alles gut uns wir verließen heil den see.
es schüttete immer mehr und die steilen berge und straßenkurven waren der reine horror für mich. zudem kamen noch die tiefen schlaglöcher, die mich noch mehr aus der ruhe brachten.
wieder heil an der küste angekommen passierten wir glenaire und johanna. witzig, denn die stadt, oder besser das kaff, heißt tatsächlich so. mit knappen benzinvorrat erreichten wir dann endlich lavers hill. dort gings nach tanken und pinkelpause weiter richtung princetown und port campbell.
an den 12 aposteln angekommen schüttete es weiter aus allen wolken und pauleee und ich beschlossen uns den stress mim fotografieren jetzt nicht zu geben und die 12 apostel auf der rückreise zu knippsen.
wieder fuhren wir etliche kilometer und erreichten schließlich warrnambool. endlich wieder etwas zivilisation, denn die städte außerhalb der großstädte bestehen aus ca. drei straßen!! voll die pammpa, da ist echt nix**
in warrnambool deckten wir uns wieder mit infos ein, duschten im schwimmbad und gingen essen kaufen. wir brauchten ja was für die grampians.
leider verloren wir roland und david irgendwann zwischen essen suchen und tanken und trafen sie leider nicht mehr diese woche. die beiden fuhren aber auch einen anderen weg zurück als wir.
im bojangles speisten wir abends pasta, salat und pizza. endlich knoffi und geschmack**
es ist echt eine schande hier in australien essen zu gehen. die würzen einfach garnichts!! zum glück wars im bojangles anders. es war köstlich. sehr empfehlenswert**
danach gings richtung penshurst. nach gut eineinhalb stunden fahrt, gruselligen bauernhöfen und wirklich nichts dort draufen(!!), erreichten wir glücklicherweise penshurst. dort suchten wir, dank schlechter ausschilderung(!!), eine halbe stunde nach dem campingplatz, wo wir übernachteten. ich muss dazu sagen, dass penshurst nur aus 4 straßen besteht!!




**Midsemester-Break Tag 03**

heute (21.09.08) gings weiter nach apollo bay. so ziemlich jedes kaff an der südlichen küste australiens kann sich mit einem wunderschönen strand schmücken und einer fantastischen aussicht, denn die great ocean road verläuft größtenteils am ocean und nur kurze passagen der straße führen durch gebirge und wälder. die fahrt an der küste war klasse!! wir hatten fantastisches wetter und mit jeder weiteren wunderschönen bucht stieg die euphorie mehr und mehr. am infocenter apollo bays angekommen trafen wir roland und david. die beiden sind freitags schon einige stunden vor uns gestartet. zusammen fuhren wir zum lookout um die aussicht über apollo bay zu bewundern. es war klasse**
beauuuuuuuutiful/awwwwwesome, wie die australier hier gern sagen**


Great Ocean Road



Appolo Bay









dann gings wieder runter zum ocean. ich konnte es nicht mehr aushalten und musste ins wasser. es war sau kalt!! aber es hat sich gelohnt. das erste mal im ocean baden, oder überhaupt das erste mal in australien im wasser, geil, einfach nur geil**











nach rund zwei stunden strandfeeling gings weiter. nachdem wir marengo passierten gings richtung glenaire durchs gebirge. wir bogen am cape otway national park ab, da wir dachten, dass es einen weg von dort aus wieder entlang der küste gäbe, dem war aber nicht so. es gibt rund um cape otway nur resorts und etliche wanderwege. wir mussten also den ganzen weg wieder zurück fahren, was uns ne gute stunde kostete und ne menge spritt!! auf dem weg konnten wir aber wandernde kühe aus nächster nähe betrachten. die liefen nämlich auf unserer straße herum, schräg**
an einem campingplatz am see ließen wir uns nieder und grillten abends steaks und känguru. zum ersten mal känguru essen war schon etwas bizarr. hat aber ganz ok geschmeckt. ich kann es aber nicht mit irgendeinem anderen fleisch vergleichen. zuvor mussten wir aber alex aus dem schlamm helfen. es hatte nämlich wieder zu regnen angefangen und alex ist mit dem jucy-van im schlamm stecken geblieben. glücklicherweise sind die australier sehr hilfsbereit. ein waschechter camper zog alex's und lucie's jucy-van mit seinem truck aus dem schlamm, zum glück**





Blühender Eukalyptus